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Schlechtes Spermiogramm verbessern, was tun?

Wie auch du deine Spermienqualität steigern kannst

Frauen wollen sich bei schwierigen Themen ja meist die Last von der Seele reden – Männer aber eher schweigen. So natürlich auch beim sensiblen Thema Spermienqualität, mit dem heutzutage immer mehr Paare mit unerfülltem Kinderwunsch spätestens nach dem negativen Fruchtbarkeitstest beim Andrologen oder in der Kinderwunschklinik konfrontiert werden… Hier findest du hilfreiche Informationen und 11 bewährte Tipps, wie auch du ein schlechtes Spermiogramm verbessern und deine Spermienqualität doch noch steigern könntest:

Inhalt dieser Seite

1 Dein schlechtes Spermiogramm verstehen, Chancen erkennen und richtig handeln 2 Eine kurze Erklärung der häufigsten Werte eines schlechten Spermiogramms 3 Sinkende Spermienanzahl bei Männern in Industrienationen wie Deutschland 4 Mögliche Ursachen für dein schlechtes Spermiogramm 5 11 Tipps, wie du dein schlechtes Spermiogramm verbessern kannst 6 Nahrungsergänzungsmittel und Hausmittel, um die Spermienqualität zu verbessern 7 Weiterführende Informationen zur Spermienqualität etc. 8 Tipps zur Verbesserung der Spermienqualität (Video-Interview)

Dein schlechtes Spermiogramm verstehen, Chancen erkennen und richtig handeln

Während die Frau oft viel über ihren Zyklus und ihre Hormonwerte weiß und sicher mit Abkürzungen wie AMH (Anti-Müller-Hormon ), FSH (Follikelstimulierendes Hormon) oder TSH (Thyreoidea-stimulierendes Hormon) jonglieren kann, geben mir Männer in meiner Praxis auf die Nachfrage „Und, wie steht´s um Ihre Spermienqualität?” meist eher knappe Antworten: So zum Beispiel „Bei mir ist soweit alles okay…” oder „Mein Spermiogramm ist nicht schlecht, sondern nur ein bisschen eingeschränkt. Da kann man halt nichts machen.” Solche Antworten lassen eine große Spanne an nebulösen Vermutungen zu. Denn „Alles okay” kann auch bedeuten, dass die Fruchtbarkeit des Mannes so gerade noch im Rahmen der vor einigen Jahren übrigens herabgesetzten Normwerte für ein gutes Spermiogramm liegt. Viele der mir in meine Kinderwunschpraxis in Berlin mitgebrachten Spermiogramme zeigen mit ihren oft „kryptischen” Angaben dann jedoch häufig ein differenzierteres Bild. Denn nicht selten produziert der Mann leider zu wenig Spermien, oder es sind einfach viel zu wenig schnell bewegliche Spermien im Ejakulat vorhanden. Oder aber, die Anzahl der normal geformten Spermien ist zu gering. Häufig sogar auch alles zusammen! Ein richtig gutes Spermiogramm sehe ich bei den männlichen Klienten in meiner Praxis leider selten… Oft wissen Männer leider auch kaum etwas darüber, wie ihre Spermien gebildet werden, oder dass jedes Spermium gewisse Reifestadien durchläuft und dafür 2 bis 3 Monate benötigt. TIPP: Ein schlechtes Spermiogramm will richtig interpretiert werden, um mögliche Chancen zu erkennen, wie die Spermienqualität vielleicht doch noch verbessert werden kann: Denn wenn unter dem Mikroskop wenigstens noch irgendein Spermium „zappelt”, besteht zumindest rein theoretisch die Chance, dass die Kinderwunschklinik eine Insemination, IVF oder ICSI anwenden kann. Das reicht vielen Männern zwar oft auch schon aus, um sich „in Sicherheit” zu wägen. Doch dieses kleine bisschen „Zappeln” alleine sagt leider noch gar nichts über die tatsächliche Zeugungsfähigkeit des Spermiums aus… ABER: Solange die männliche Unfruchtbarkeit nicht durch irreversible Krankheiten oder körperliche Defekte bedingt ist, kann sich sogar ein sehr schlechtes Spermiogramm unter genauer Berücksichtigung seiner Ursachen durch Anpassung der Umwelteinflüsse, des Lebensstils und der Ernährung wieder verbessern. Und je mehr fittes und gesundes Sperma du produzierst, desto besser ist deine Zeugungsfähigkeit und umso höher die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft!

Eine kurze Erklärung der häufigsten Werte eines schlechten Spermiogramms

Nach der Auswertung deiner Spermienanalyse solltest du dich zur besseren Einschätzung der Werte deines Spermiogramms an der Definition der Weltgesundheitsorganisation WHO für ein normales Spermiogramm (Normozoospermie) orientieren. Seit 2010 empfiehlt sie zum Vergleich des persönlichen Befunds als Referenz folgende Normwerte: Das Ejakulatvolumen deiner Spermienprobe sollte mindestens 1,5 Milliliter betragen. Deine Spermienkonzentration sollte mindestens 15 Millionen Spermatozoen pro Milliliter Ejakulat aufweisen. Die Spermiengesamtanzahl deiner Spermienprobe sollte über 39 Millionen liegen. Mindestens 4% deiner Spermien sollten einen gesunden Zellaufbau aufweisen, also normal geformt sein (Morphologie). Der Anteil deiner lebenden Spermien sollte nach Eosin-Test mindestens 50% betragen. Mindestens 32% deiner Spermien sollten progressiv beweglich sein (Progressive Motilität). Der ph-Wert deiner Spermatozoen sollte über 7,2 liegen. In deinem Ejakulat sollten pro Milliliter weniger als 1 Million Leukozyten existieren. Das Ergebnis deiner Spermatozoen-Antikörperbestimmung sollte weniger als 50% Spermien mit anhaftenden Partikeln bei „Mixed antiglobulin reaction (MAR)” und „Immunobead-Test (IBT)” aufweisen. Um ein bisschen Licht in die ein oder andere „kryptische” Diagnose zur Qualität deines Spermas zu bringen, hab ich hier eine kurze Erklärung der häufigsten Werte eines schlechten Spermiogramms zusammengefasst:

1. Oligozoospermie (Zu wenig Spermien)

Oligozoospermie bedeutet, dass die Spermaprobe zu wenig Spermien enthält. Die Spermienproduktion gilt laut WHO dann als eingeschränkt, wenn die Spermienanzahl pro Milliliter Ejakulat entweder weniger als 15 Millionen Spermien beträgt oder wenn die Gesamtanzahl der Spermien in der Spermaprobe unter 39 Millionen Spermien liegt.

2. Asthenozoospermie (Zu wenig schnell bewegliche Spermien)

Asthenozoospermie bedeutet, dass zu wenig schnell bewegliche Spermien vorhanden sind. Gemäß der Klassifizierung des WHO wird dies diagnostiziert, wenn in der Spermaprobe entweder weniger als 32% der Spermien vorwärts beweglich sind (Progressive Motilität) oder wenn insgesamt weniger als 40% bewegliche Spermien enthalten sind. Dabei wird die Beweglichkeit der Spermien in Abstufungen betrachtet. Oft liegt zwar eine normale Spermienanzahl pro Milliliter Ejakulat vor, doch die meisten Spermien bewegen sich nur wenig, nicht geradlinig vorwärts oder gar nicht.

3. Teratozoospermie (Zu wenig normal geformte Spermien)

Teratozoospermie bedeutet, dass die Spermaprobe weniger als 4% normal geformte Spermien enthält. Auch in diesem Fall kann die Spermienanzahl pro Milliliter Ejakulat zwar in Ordnung sein, doch es existieren zu wenig normal geformte Spermien (also nicht gut ausgereift und nur bedingt zeugungsfähig) und zu viele Spermien mit Unregelmäßigkeiten in der Morphologie (Zellaufbau): Kopfdefekte Spermien, Hals- oder Mittelstückdefekte, Hauptstückdefekte, Vakuolen in den Spermienköpfen (flüssigkeitsgefüllte Bläschen), Schwanzdefekte,...

4. Oligoasthenoteratozoospermie (OAT-Syndrom)

Oligoasthenoteratozoospermie ist eine Kombination aus Oligozoospermie, Asthenozoospermie und Teratozoospermie (Erklärungen siehe oben). Deshalb wird sie per Definition oft auch OAT-Syndrom genannt (Oligo-Astheno-Teratozoospermie- Syndrom) und ist die häufigste Ausprägung männlicher Unfruchtbarkeit. Je nach Spermienkonzentration und -beschaffenheit unterscheidet die Tabelle des WHO die drei Abstufungen OAT 1, OAT 2 und OAT 3: Bei OAT 1 ist die männliche Fruchtbarkeit nur gering beeinträchtigt. Bei OAT 2 und OAT 3 ist die Zeugungsfähigkeit wesentlich bis stark eingeschränkt.

5. Asthenoteratozoospermie (Zu wenig bewegliche und normal geformte Spermien)

Wird im Befund Asthenoteratozoospermie diagnostiziert, dann bedeutet das, dass eine Kombination aus Asthenozoospermie und Teratozoospermie vorliegt (Erklärungen siehe oben). Es sind also überdurchschnittlich viele Spermien zu wenig beweglich und / oder nicht normal geformt.

6. Kryptozoospermie (Nur sehr wenig Spermien)

Findet man nur noch sehr wenig Spermien, dann spricht der Androloge, Urologe oder der Kinderwunscharzt von Kryptozoospermie (weniger als 1 Million pro Milliliter Ejakulat).

7. Azoospermie (Gar keine Spermien)

Azoospermie ist ganz schlecht, denn dann findet man gar keine Spermien im Ejakulat.

8. Parvisemie (Geringer Samenerguss)

Parvisemie (auch Hypospermie genannt) bedeutet, dass der Samenerguss eine Menge von weniger als 2 Milliliter aufweist.

9. Nekrozoospermie (Nur abgestorbene oder unbewegliche Spermien)

Nekrozoospermie bedeutet, dass in der der Spermaprobe nur abgestorbene oder unbewegliche Spermien vorhanden sind. EMPFEHLUNG: Da die Spermienqualität je nach deiner aktuellen Konstitution auch starken Schwankungen unterliegen kann, ist es stets sinnvoll nach 6 bis 8 Wochen eine zweite Samenprobe untersuchen zu lassen, um den Befund deines Spermiogramms zu überprüfen. Für die perfekte Vorbereitung auf eine reproduktionsmedizinische Kinderwunschbehandlung ist dies übrigens auch ratsam, falls dein erstes Spermiogramm gute Werte attestiert.

Sinkende Spermienanzahl bei Männern in Industrienationen wie Deutschland

Seit einiger Zeit geistern Schlagworte wie „Spermienkrise” und „Werden Männer unfruchtbar?” durch die medizinische Fachliteratur, Internetforen und Kinderwunsch-Blogs. FAKT: Die durchschnittliche Spermienanzahl hat in den letzten 45 Jahren um mehr als 50% abgenommen! Einige Mediziner sehen darin eine beunruhigende Entwicklung der männlichen Fruchtbarkeit. Andere Forscher meinen: „Es sind ja immer noch gut 47 Millionen Spermien pro ml im Durchschnitt da. Das reicht doch, um eine Schwangerschaft zu erzielen.”. Nun ja, mag sein. Aber die Spermienanzahl allein ist ja nicht alles (siehe oben). Morphologie und Beweglichkeit der Spermien zu verbessern war leider nicht Bestandteil der Metaanalyse, auf der die Aussage zum Rückgang der Spermienanzahl basiert [1]. Was sind die Gründe für diese fruchtbarkeitseinschränkende Entwicklung? Hat etwa die Evolution dafür gesorgt, dass heute zwar weniger aber dafür vielleicht hoch zeugungsfähige Spermien produziert werden - also eine Art „Effizienzanpassung”? Wohl kaum... Forschende Experten in der Reproduktionsmedizin halten sich meist bedeckt und meiden klare Aussagen oder gar Schuldzuschreibungen. Stattdessen formulieren sie gerne im Konjunktiv: Möglich seien Zusammenhänge zwischen Spermienqualität und Umwelteinflüssen. Gemeint sind Toxine und Lebensstil, wie zum Beispiel Handystrahlung und Übergewicht. FAKT: Die Abnahme der Spermienqualität und der Spermienanzahl betrifft vor allem die leistungsorientierten Männer in den modernen Industrienationen wie Deutschland beziehungsweise Europa, Nordamerika, Australien und Neuseeland. Aber warum ist das so?

Mögliche Ursachen für dein schlechtes Spermiogramm

Die Frage nach der Fruchtbarkeit stellt sich Paaren ja meist erst dann, wenn es trotz „Wollen und Wünschens” und vielem lustvollem Sex zum richtigen Zeitpunkt über mehrere Monate einfach nicht klappt mit dem Nachwuchs. Frauen reagieren dann in der Regel schneller und werden misstrauisch, während Männer sich noch lange mit „...das wird schon!” beruhigen. Auch wenn bislang häufig die Frau mit ihren älter werdenden Eizellen als Hauptursache für einen unerfüllten Kinderwunsch gesehen wird, gehen immer mehr Ärzte davon aus, dass die Ursachen mittlerweile zu 50% beim Mann zu suchen sind [3]. Bleibt also die spannende Frage: Was genau bedroht die Spermienqualität und damit die männliche Fruchtbarkeit? Wenn ich Spermiogramme von Männern analysiere, die ab und zu oder sogar regelmäßig „kiffen”, dann fällt zum Beispiel auf, dass sie meist eine geringe Spermienanzahl aufweisen und die Spermien langsamer sind... TIPPS: Als mögliche Ursachen für ein schlechtes Spermiogramm sind einige Faktoren ja schon lange bekannt (z.B. Rauchen, Alkohol, Stress, Übergewicht). Deshalb möchte ich hier auf 3 spermienschädigende Ursachen hinweisen, die leider meist zu wenig Beachtung finden:

1. Schlechte Spermienproduktion durch urogenitale Entzündungen und Infektionen

Als eine der bisher kaum beachteten Ursachen für eine schlechte Spermienproduktion gelten unentdeckte urogenitale Entzündungen, die gemeinerweise nicht unbedingt heftige Symptome verursachen, sondern manchmal schon lange unbemerkt (also chronisch) vorliegen. Mittlerweile wird vermutet, dass dies bei 10% der Männer die Ursache für ihre Unfruchtbarkeit darstellt. „Hattest du mal eine Infektion?”. Das kann zum Beispiel eine jahrelang unbemerkte Chlamydien-Infektion sein, die Mann sich „im Sturm und Drang eingefangen” hat und sich entweder damals nicht sofort bemerkbar gemacht hat oder die derart unspezifische Symptome verursachte, dass du sie nicht ernst nahmst und nicht zum Arzt gegangen bist... Da das Thema „sexuell übertragbare Infektion” mit Scham belastet ist, geht wohl niemand so schnell zum Arzt, nur „weil es irgendwie juckt oder beim Pippi brennt”... Urogenitale Infektionen können durch „aufsteigende Infektionen” verursacht worden sein (Erreger, die über die Harnröhre in den Körper gelangen). Oder aber, ein Erreger (Virus oder Bakterien) ist über den Blutweg in den Urogenitaltrakt „abgestiegen”. Das könnten zum Beispiel die Erreger der typischen Kinderkrankheit „Mumps” gewesen sein, als du ein kleiner Junge warst. Es gibt also aufsteigende und absteigende Infektionswege. Deshalb sind auch jene Männer leider nicht sicher, die bislang nur eine Partnerin im Leben hatten... PROBLEM: Alte Infektionsschäden lassen sich leider nicht einfach mit einem Bluttest nachweisen, sondern nur per Hodenbiopsie (TESE: Testikuläre Spermienextraktion, Mikro-TESE: Mikrochirurgische Entnahme von Hodengewebe). Und schon allein die Vorstellung, dass eine Hohlnadel in das sensibelste aller männlichen Körperteile (in den Hoden) gestochen werden soll, um eine Gewebeprobe zu entnehmen, lässt die meisten Männer wohl eher freundlich „abwinken”. Bei circa 25 Prozent der Männer, die sich dennoch der Prozedur einer Hodenbiopsie unterziehen, findet der Androloge im Hodengewebe dann auch tatsächlich fruchtbarkeitseinschränkende Entzündungsschäden und damit die Erklärung für das negative Spermiogramm. In diesem Fall sind übrigens oft sowohl die Qualität als auch die Quantität der männlichen Spermien schlecht. Handelt es sich um eine akute Entzündung (zum Beispiel des Nebenhodens), dann greift diese nicht nur sehr häufig auch auf die Hoden über (sind einfach auch sehr nah beieinander), sondern dann ist auch eine schnell angesetzte antibiotische Therapie keine Garantie, dass nach Abklingen der Infektion nicht doch eine irreversible Störung der Keimzellen und damit der Spermienproduktion bestehen bleibt. Das schlägt sich dann in einem schlechten Spermiogramm zum Beispiel als Oligozoospermie nieder (siehe oben). FAZIT: Urogenitale Entzündungen sind leider nicht selten und bergen ein hohes Risiko, dass ihre fiesen Erreger die Spermienproduktion verschlechtern - und zwar dauerhaft.

2. Zu niedriger Testosteronspiegel durch Schmerzmittel wie Ibuprofen

Auch Männer mögen keine Schmerzen, selbst wenn „der Indianer keinen Schmerz kennt”, wie schon kleinen Jungs glaubhaft gemacht wird… Durch zu viel Stress und Termindruck auf Arbeit, Ärger mit Kollegen oder gar mit der Liebsten, eigenem Leistungsdruck sexuell gut „performen” zu wollen, Sorgen um die Gesundheit, weil Mann es nicht mehr zum Sport schafft und das schlechte Gewissen jeden Abend mit Alkohol niederkämpft, verliert auch der robusteste Organismus irgendwann seine Fähigkeit zur Selbstregulation und antwortet mit Kopfschmerzen, Rückenschmerzen oder Verdauungsproblemen, wie zum Beispiel mit Sodbrennen. Da ist es natürlich super, wenn ein netter Kollege mal eine Schmerztablette parat hat… ACHTUNG: Eines der meist verkauften Schmerzmittel - Ibuprofen - steht unter dringendem Verdacht, das hormonelle Gleichgewicht durcheinander zu bringen! Forscher fanden heraus, dass eine regelmäßige Einnahme des Schmerzmittels Ibuprofen über längere Zeit zu einem kompensierten Hypogonadismus führt [2]. [Begriffserklärung: „Hypo” ist das Gegenteil von „Hyper” und bedeutet soviel wie Unterfunktion. Als „Gonaden” bezeichnet man die spermienproduzierenden Keimzellen.] Während der Einnahme von Ibuprofen werden über hormonellem Wege die Keimzellen „herunter reguliert”, so dass auch weniger Spermien produziert werden. Die fein ausbalancierte Kommunikation zwischen der Hirnanhangdrüse (das „Headquarter” für die hormonelle Steuerung deines Körpers) und den Keimzellen ist ein immens bedeutsamer hormoneller Regelkreis, der für so wichtige Prozesse wie Stoffwechsel, Wachstum, Muskelmasse, Energie, Stimmung, Libido, Potenz und Zeugungsfähigkeit zuständig ist. „Hast du mal ne Schmerztablette für mich?”. Eine Einnahme von Ibuprofen über einige Wochen bewirkt vereinfacht gesagt, dass das Hormon Testosteron sinkt und damit zu einem zu niedrigen Testosterospiegel führt, und das Hormon LH (luteinisierendes Hormon - das bei Frauen den Eisprung auslöst) kompensatorisch steigt. Nun könntest du denken: „Vielen Dank für die Info, dann nehm ich halt ne Aspirin…”. Nein leider nicht, denn auch die Acetylsalicylsäure im ASS oder Aspirin bietet keine Alternative. Im Prinzip greift jedes Medikament in die psycho-neuro-immunologischen Regelkreise ein. Und auch Acetylsalicylsäure steht im Verdacht von Forschern als eine der Verantwortlichen für die generell sinkende Spermienzahl und die allgemein zunehmende Impotenz [1].

3. Schlechte Spermienqualität durch Umweltgifte und Phthalate (Weichmacher)

„Happy Hour” - Dein täglicher Giftcocktail… Fangen wir mal bei den Umweltgiften an, denen du ausgesetzt bist und die du nicht so ohne Weiteres selbst beeinflussen kannst: Da wäre zum Beispiel der Feinstaub, der in seiner Zusammensetzung toxische Stoffe wie Blei, Aluminium und Quecksilber enthält. Gerade in manchen Großstädten gibt es eine zunehmende Feinstaubbelastung (siehe Feinstaubatlas [8]), die im Verdacht steht, die Spermienqualität zu verschlechtern [4]. Auch wenn man in der Studie wieder im Konjunktiv formuliert, so ist doch Fakt, dass Blei und Quecksilber hochgiftige Stoffe sind, die im Körper nichts Gutes verrichten. Die Quecksilberbelastung der Meeresfische hat übrigens ebenfalls in den letzten Jahren dramatisch zugenommen und landet somit auch in deinem Essen und schadet deiner Gesundheit und deiner Spermienqualität. Als weitere Übeltäter die die Spermienbildung behindern, gelten die Pestizide aus der Landwirtschaft, Nitrate im Trinkwasser und Weichmacher (Phthalate) in allen möglichen Produkten deines Alltags... Lass uns auf die Phthalate mal genauer schauen, denn da hättest du die Chance, deine Spermien vor den Toxinen DEP und DMP zu schützen. DEP (Diethylphthalat) und DMP (Dimethylphthalat) gehören zu den hormonell wirksamen Chemikalien, insbesondere wenn sie lange auf der Haut verbleiben. Das Problem: DEP und DMP finden sich zum Beispiel in Sonnencremes [5], Parfums, Haargel, Deos (z.B. im beliebten 8x4 Unity Fresh). Und diese Produkte bleiben ja nun mal eine gewissen Zeit auf der Haut. Phthalate finden sich auch in Lebensmittelverpackungen (die weiche Folie, die überall drum gewickelt ist) und in Tablettenüberzügen. Wenn du zum Beispiel bei Sodbrennen aufgrund des oben geschilderten Stress- Szenario mal eben eine „Omep” einwirfst, dann bekommst du den Weichmacher „frei Haus” mit dazu... Weichmacher die in den Körper gelangen erhöhen das Krebsrisiko, greifen in die hormonellen Regelkreise ein und haben eine sogenannte reproduktionstoxische Wirkung. Vom DEP weiß man, dass es die Struktur der Spermien-DNA verändert [7]. Vor einigen Jahren kam die Diskussion um Bisphenol A in Trinkwasserflaschen aus Plastik auf, das sich daraus löst und mit dem Wasser getrunken wird. Mittlerweile sind die Flaschen zwar Bisphenol A frei, aber die Nachfolger-Stoffe sind nicht unbedingt besser!

Die Angst vorm Spermiogramm und wie du die Spermienqualität verbessern kannst

In einem Video-Interview hat mich die Frauenärztin und Reproduktionsmedizinerin Dr. med. Heidi Gößlinghoff dazu befragt, wieso das Thema Spermiogramm bei vielen Männern leider mit Angst besetzt ist und was du bei einem schlechten Spermiogramm tun kannst, um deine Spermienqualität zu verbessern. Hier kannst du das Interview auf Youtube.com anschauen (12:55).

11 Tipps, wie du dein schlechtes Spermiogramm verbessern kannst

Wie du siehst, leben deine Spermien zwar gefährlich und ihre Qualität ist auch sehr leicht störbar. Doch für Männer, die körperlich eigentlich gesund sind, gibt es kaum einen Grund, zu denken: „Da kann ich halt nix tun”! Deshalb möchte ich dir abschließend mit 11 bewährten Tipps, wie du dein schlechtes Spermiogramm verbessern kannst, ein paar Ideen für fruchtbarere Spermien durch Anpassung deiner Umwelteinflüsse, deines Lebensstils und deiner Ernährung mit auf den Weg zu deinem Wunschkind geben:

1. Reduziere deinen Stress

Ein schlechtes Spermiogramm durch Stress muss nicht sein! Kümmere dich um eine effektive Stressreduktion, denn Stress schwächt deine Spermien, und nur die Stress-Symptome zu bekämpfen ist nicht sinnvoll. » 20 Tipps zur Entspannung bei Kinderwunsch

2. Höre mit dem Rauchen auf

Höre auf zu Rauchen, denn Nikotin ist erwiesenermaßen sehr spermienschädigend!

3. Verzichte auf Schmerzmittel

Wirf niemals gedankenlos Schmerzmittel ein (zum Beispiel bei einfachen Kopf- oder Rückenschmerzen). Geh besser an die frische Luft, und versuchs bei Kopfschmerzen mal mit Pfefferminzöl an den Schläfen oder mit Ingwer-Tee.

4. Meide hormonell wirksame Substanzen (Phthalate)

Verwende weniger Produkte, die hormonell wirksame Substanzen enthalten (unter anderem viele herkömmliche Kosmetikartikel wie zum Beispiel Deos, Parfums, Sonnenmilch u.v.m.). Und verzichte auf magensaftresistente Tabletten. Hier kannst du nachschaun, ob auch deine Kosmetikartikel Phthalate enthalten: » www.codecheck.info

5. Vermeide Plastikflaschen

Trinke Wasser aus Glas- oder Edelstahlflaschen (möglichst „lebendiges” Quellwasser).

6. Achte auf eine gesunde Ernährung

Beschäftige dich mit gesunder Ernährung. Iss zum Beispiel mehr Tomaten! Denn das enthaltene Lycopin kann die Beweglichkeit der Spermien verbessern und damit deine Spermienqualität steigern (Auch Studien belegen eine Abnahme der schlechten Spermien [9]). Entdecke für dich den Spaß am gesunden Kochen. Und vermeide natürlich unbedingt übermäßigen oder auch nur regelmäßigen Alkoholkonsum! Falls dir leider die Zeit dazu fehlt, dich gesund und ausgewogen zu ernähren, dann solltest du dies zumindest durch eine gezielte Nahrungsergänzung zur Verbesserung deiner Spermienqualität ausgleichen (Tipps dazu findest du weiter unten).

7. Reduziere dein Übergewicht

Reduziere dein Übergewicht, denn Bauchfett hat eine hormonelle östrogenähnliche Wirkung und kann zu eingeschränkter Spermienproduktion und Unfruchtbarkeit führen.

8. Sorge für ausreichend Bewegung

Beweg dich genug! Bist du ein Sportmuffel? Dann geh einfach ein bisschen mehr zu Fuß, indem du zum Beispiel eine Bushaltestelle früher als sonst aussteigst. Nimm die Treppe statt den Aufzug. Und schaff dir vielleicht einen Schrittzähler an, denn das motiviert.

9. Vermeide Handystrahlung

Nimm das verdammte Handy aus der Hosentasche! Und falls du es nachts auch noch neben deinem Bett liegen hast, dann aktiviere wenigstens den Flugzeugmodus.

10. Lass dich auf Entzündungen und Infektionen untersuchen

Spätestens dann, wenn du mit deiner Frau in Kinderwunschbehandlung bist, sollte eine Infektions- und Entzündungsdiagnostik Bestandteil der Basisuntersuchungen sein.

11. Lass deinen Vitaminhaushalt und Mikronährstoffstatus checken

Lass vom Hausarzt deinen Vitaminhaushalt und Mikronährstoffstatus checken. Das ist zwar eine IGEL-Leistung, aber dann weißt du genau, welche Vitamine, Spurenelemente, Nahrungsergänzungsmittel und Kombipräparate für dich am besten geeignet sind. Die hier dargestellten Tipps, Anregungen und Ideen sind ganz klar nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was du für deine Spermien tun kannst. Denn ich will dich nicht überfordern, sondern deine Achtsamkeit wecken, bewusster mit deiner wertvollen Gesundheit und mit dir selbst umzugehen. Auch ist mancher Tipp natürlich leichter gesagt als getan und für dich vielleicht nicht einfach, in deinem Alltag umzusetzen. Doch sollte dir euer gemeinsames Kinderwunsch- Projekt eh schon reichlich Motivation dazu sein. In diesem Sinne: Mach dich auf den Weg, und dein Weg wird dich hoffentlich belohnen!

Nahrungsergänzungsmittel und Hausmittel, um die Spermienqualität zu verbessern

„Pimp my Sperm”: Vor allem dann, wenn die Fruchtbarkeit des Mannes nicht durch irreversible Krankheiten oder körperliche Defekte eingeschränkt ist, kann eine sinnvolle Nahrungsergänzung die Spermienqualität verbessern und damit die Zeugungsfähigkeit steigern. Deshalb hab ich hier einige bewährte Nahrungsergänzungsmittel, Medikamente und Hausmittel zusammengestellt, die ich auch Patienten in meiner Praxis regelmäßig empfehle.

1. Nahrungsergänzungsmittel zur Verbesserung der Spermienqualität

Um die beste Wirkung von Nahrungsergänzungsmitteln zu erzielen, empfiehlt sich generell die Einnahme über einen längeren Zeitraum. TIPP: Wenn es wie hier um die Verbesserung der Spermienqualität geht, dann solltest du idealerweise schon mindestens 8 bis 10 Wochen vor eurem geplanten Zeitpunkt der Befruchtung der Eizelle damit beginnen. Denn Spermien benötigen circa 64 Tage zur Regeneration, um von ihrer Bildung über mehrere Reifestadien zum befruchtungsfähigen Spermium zu werden (Spermatogenese). Das Spurenelement Zink kann die Spermienqualität verbessern und den Testosteronspiegel regulieren. Das Spurenelement Selen kann die Spermabildung unterstützen und damit die Fruchtbarkeit des Mannes steigern. Die B-Vitamine B6 und B12 können die Spermienzahl erhöhen und die Spermienbeweglichkeit verbessern (Motilität). Zudem schützt Folsäure (Vitamin B9) vor Gendefekten. Vitamin D kann die Spermienqualität verbessern sowie die Spermienmenge und ihre Leistungsfähigkeit erhöhen. Darüber hinaus stärkt Vitamin D das Immunsystem und kann stille chronische Entzündungen lindern. Das Antioxydans Vitamin E kann die Spermienqualität verbessern, da es die Spermienbildung anregt und die Anzahl sowie die Beweglichkeit der Spermien steigert. Zudem kann es die männliche Fruchtbarkeit erhöhen, indem es die Spermien vor einer Schädigung durch freie Radikale schützt. Vitamin C stärkt die Außenhülle der Samenzellen. Das ist wichtig, da ein Vitamin-C- Mangel DNA-Schäden verursachen kann (Gendefekte und Schädigung des Erbgutes). Kupfer kann kann den Energiestoffwechsel und das Immunsystem unterstützen sowie den Hormonspiegel und Hormonstoffwechsel stabilisieren. Omega-3-Fettsäuren und L-Carnitin können die Beweglichkeit der Spermien verbessern (Motilität). L-Arginin kann die Spermienanzahl erhöhen und die Spermienmotilität verbessern. L-Histidin kann die Spermienproduktion verbessern. L-Citrullin kann die männliche Potenz steigern. Coenzym Q10 kann die Spermienqualität verbessern. Macapulver kann die Spermaqualität verbessern und die Spermienanzahl erhöhen. Chinesischer Raupenpilz (Cordyceps sinesis) und Ginseng können die Bildung der Spermien und des Testosterons unterstützen. Tribulus Terrestris (auch Erd-Burzeldorn oder Erdsternchen genannt) enthält Saponine und soll sich bei Potenzproblemen positiv auf die Erektionsfähigkeit und die Libido des Mannes auswirken. Safran und Bockshornklee gelten als 100% natürliche, weil rein pflanzliche und deshalb frei erhältliche Potenzmittel. ORTHOMOL FERTIL PLUS (360 Tabletten und Kapseln) Orthomol Fertil Plus könnte man wegen seiner Wirkstoffe und dem Preis auch als „Mercedes Benz” der Nahrungsergänzungsmittel zur Verbesserung der Spermienqualität bezeichnen. Es enthält die fruchtbarkeitssteigernden Mikronährstoffe Zink, Selen, Vitamin B6, Vitamin B9 (Folsäure), Vitamin B12, Vitamin D, Vitamin E, Vitamin C, Kupfer, L- Carnitin, Coenzym Q10 und Omega-3-Fettsäuren. POSITIV: Sehr gute Kombination wichtiger Vitamine und Spurenelemente für die männliche Fruchtbarkeit. NEGATIV: Die Kapseln enthalten leider den Farbstoff Titandioxid , dem (wie auch in vielen anderen Medikamenten) das Krebsrisiko steigernde Nebenwirkungen nachgesagt werden. Bitte informiere dich und wäge deine Chancen mit dem eventuellen gesundheitlichen Risiko gut ab. Oder teste für dich zum Beispiel erstmal die Wirkung von rein natürlichen Präparaten (siehe weiter unten). Eine Packung Orthomol Fertil Plus enthält 270 Tabletten und 90 Kapseln und reicht bei der empfohlenen Dosierung für circa 90 Tage (12 Wochen). Eine Tagesration besteht aus 3 Tabletten und 1 Kapsel und kostet umgerechnet circa 1,22 Euro. » Mehr Infos & Erfahrungen zu Orthomol Fertil Plus auf Amazon.de* (€ 110,24) MASCUPRO FERTILITÄT (180 Kapseln) MascuPRO Fertilität für den Mann ist eine günstigere Alternative zu Orthomol Fertil Plus. Es enthält die Wirkstoffe Zink, Selen, Vitamin B2, Vitamin B6, Vitamin B9 (Folsäure), Vitamin B12, Vitamin D, Vitamin E, Vitamin C, L-Arginin, L-Carnitin und Coenzym Q10. TIPP: Auch MascuPRO Fertilität ist leider nur in Kapseln erhältlich, die Titandioxid enthalten (Hinweis siehe oben). Sie lassen sich jedoch recht einfach öffnen, um dieses Nahrungsergänzungsmittel als Pulver zum Beispiel in Getränke eingerührt einzunehmen. Eine Packung MascuPRO Fertilität enthält 180 Kapseln und reicht bei der empfohlenen Dosierung für circa 90 Tage (12 Wochen). Eine Tagesration kostet im Preisvergleich somit circa 0,67 Euro. » Mehr Infos & Erfahrungen zu MascuPRO Fertilität auf Amazon.de* (€ 59,95) NATURTREU HELDENKRAFT MACA (90 Kapseln) NATURTREU Heldenkraft Maca Kapseln kombinieren viele hochdosierte natürliche Wirkstoffe mit fruchtbarkeitsunterstützenden Spurenelementen. Sie enthalten Macapulver aus Wurzelextrakt, chinesisches Raupenpilz-Fruchtkörperextrakt, Tribulus Terrestris (Saponine), Ginseng, Safran, Bockshornkleesamenpulver sowie Zink, Selen, L- Histidin und L-Citrullin. POSITIV: Überwiegend pflanzliche Inhaltsstoffe (vegan) und ohne gesundheitsschädliche Substanzen (allergenfrei, keine Gentechnik) zu einem vergleichsweise günstigen Preis. Eine Dose NATURTREU Heldenkraft Maca enthält 90 Kapseln. Die Tagesration kostet somit umgerechnet circa 0,67 Euro. TIPP: Bei der empfohlenen Einnahme von täglich 3 Kapseln reicht eine Dose „Heldenkraft” im Vergleich zu den anderen hier vorgestellten Präparaten leider nur für circa 30 Tage (4 Wochen). Wenn du wie oben empfohlen bereits frühzeitig mit der Einnahme dieses Nahrungsergänzungsmittels beginnst (8 bis 10 Wochen vorher), dann solltest du also nicht vergessen, rechtzeitig nachzubestellen oder gleich zwei Artikel kaufen. » Mehr Infos & Erfahrungen zu Heldenkraft Maca auf Amazon.de* (€ 19,99) GSE MÄNNER VITAL COMPLEX (60 Tabletten) GSE Männer Vital Complex ist ein preiswertes und dabei zu 100% biologisches Nahrungsergänzungsmittel zur Versorgung des Körpers mit ausschließlich aus Pflanzen gewonnenen Vitaminen und Mikronährstoffen. Dies ist sehr innovativ, da die Inhaltsstoffe der meisten anderen Ergänzungsmittel synthetisch hergestellt werden. Es enthält die fruchtbarkeitsstärkenden Wirkstoffe Zink, Selen, Vitamin B1, Vitamin B2, Vitamin B5, Vitamin B6, Vitamin B9 (Folsäure), Vitamin E und Vitamin C. POSITIV: Dieses, unter anderem die Spermienproduktion anregende Nahrungsergänzungsmittel enthält ausschließlich Vitamine, Mineralien und Spurenelemente aus natürlichen Pflanzenextrakten in kontrollierter Bio-Qualität und keinerlei synthetische Farb- oder Zusatzstoffe. Eine Dose GSE Männer Vital Complex enthält 60 Tabletten und reicht damit bei der empfohlenen Dosierung für circa 60 Tage (8 Wochen). Eine Tagesration kostet umgerechnet circa 0,42 Euro. » Infos & Erfahrungen zum GSE Männer Vital Complex auf Amazon.de* (€ 25,44)

2. Hausmittel zur natürlichen Linderung von Kopfschmerzen

Ätherische Öle können Kopfschmerzen und Anspannung auf natürliche Weise lindern und im Gegensatz zu Schmerztabletten darüber hinaus auch konzentrationsfördernd wirken: PRIMAVERA HEALTH&WELLNESS ROLL-ON KLARER KOPF (10 ml) Die Natur bietet oft die beste Medizin. Die biologisch-ätherischen Öle von Primavera Health&Wellness Roll-On Klarer Kopf wirken erfrischend und konzentrationsfördernd: Das enthaltene Pfefferminzöl fördert die Konzentrationsfähigkeit und verleiht Energie. Rosmarinöl schärft das Denkvermögen. Pfefferminzwasser belebt Haut und Sinne. » Mehr Infos & Erfahrungen zum Roll-On Klarer Kopf auf Amazon.de* (€ 11,84)

3. Medien zur Spermienqualität, Stressabbau und Steigerung der Fruchtbarkeit

NICHTSCHWIMMER (Buch, Kindle-Edition, Audio-Book) Pflege deine Psyche und verlerne nicht (auch mal über dich selbst) zu lachen! Nichtschwimmer ist ein informatives und zugleich humorvolles Buch beziehungsweise Audiobook (3 CDs) über einen Mann mit Kinderwunsch, der vom Urologen erfährt, dass seine Spermienqualität zu schlecht ist. Und dann beginnt seine Odyssee an Fruchtbarkeitstherapien… » Mehr Infos & Erfahrungen zu Nichtschwimmer auf Amazon.de* (€ 12,98) DIE QUELLE DER LEBENSKRAFT (MP3-Download) Die Quelle der Lebenskraft ist eine von mir entwickelte spezielle Meditations- und Hypnoseübung für den gezielten Stressabbau und die Steigerung der Zeugungsfähigkeit (MP3-Download). » Die Quelle der Lebenskraft anhören (€ 9,99)

4. Phthalatfreie Trinkflaschen für unterwegs und auf Arbeit

KLEAN KANTEEN REFLECT (800 ml) Klean Kanteen Reflect ist eine absolut schadstofffreie Flasche zum unkaputtbaren Mitnehmen für unterwegs und fürs Büro und dabei wesentlich leichter und robuster als eine Glasflasche. » Mehr Infos & Erfahrungen zu Klean Kanteen auf Amazon.de* (ab € 34,00) * Wenn du ein Produkt über einen der Links kaufst, dann erhalte ich eine kleine Provision, mit der du den Betrieb meiner Webseite unterstützt. Dein Kaufpreis erhöht sich dadurch natürlich nicht. Herzlichen Dank! TIPP: Hier findest du bei Interesse einen kleinen Bericht zu einem Spermientest für zuhause und Infos über weitere Kinderwunsch-Hilfsmittel zum Schwanger werden.

Weiterführende Informationen zur Spermienqualität etc.

[1] Die Spermienzahl sinkt vor allem in westlichen Ländern » www.aerzteblatt.de/Spermienzahl [2] Ibuprofen alters human testicular physiology » www.pnas.org [3] Urogenitale Infektionen als Risiko für männliche Unfruchtbarkeit » www.aerzteblatt.de/Urogenitale-Infektionen [4] Feinstaub setzt die Spermienqualität herab » www.aerzteblatt.de/Feinstaub [5] Auch in Sonnencreme: Oft enthält Kosmetik schädliche Phthalate » www.nachhaltigleben.ch [6] Phthalate: Innovation mit Nebenwirkung » www.aerzteblatt.de/Phthalate (Artikel als PDF-Datei) [7] The Relationship between Environmental Exposures to Phthalates and DNA » www.ncbi.nlm.nih.gov (Artikel als PDF-Datei) [8] Feinstaubatlas Deutschland (Aktuelle Luftdaten in deiner Region) » www.umweltbundesamt.de [9] STUDIENERGEBNIS: Warum Männer mehr Tomatenmark essen sollten » www.fitbook.de

Tipps zur Verbesserung der Spermienqualität (Video-Interview)

In einer Spezialausgabe meiner naturheilkundlichen Kinderwunschsprechstunde auf Instagram unterhalte ich mich mit dem Berliner Heilpraktiker, Gesundheitscoach und Ernährungsexperten Carsten Meß über das leider allzu oft vernachlässigte Thema Männergesundheit. Im Fokus meines Video-Interviews stehen seine 3 wichtigsten Tipps zur Verbesserung der Spermienqualität: Weichmacher vermeiden und Wasserfilter für Leitungswasser einsetzen, um die Aufnahme hormoneller Substanzen zu reduzieren (zum Beispiel Östrogene aus der Antibabypille). Gesunde Ernährung und Lebensführung zur Stärkung der Mitochondrien (das sind die lebenswichtigen „Kraftwerke” der Zellen), um die Spermiogenese zu fördern und die Spermiengeschwindigkeit zu verbessern. Dazu zählen neben der Ergänzung natürlicher Mikronährstoffe auch die Reduzierung der Aufnahme freier Radikalen und die Verringerung von oxidativem Stress, was zum Beispiel durch Rauchen, Schmerzmittel, Medikamente, UV-Strahlung und Stress zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen kann. Für genügend Entspannung sorgen, um die männliche Fruchtbarkeit zu steigern. Dazu verhelfen nicht nur gezielte Entspannungsübungen wie zum Beispiel Meditation, sondern fast alles was wirklich Freude macht und dich wieder Mensch sein lässt (zum Beispiel dein Hobby, Musik, Sport, Wandern, Angeln,...). Darüber hinaus reden wir darüber, wie wichtig es für die Zeugungsfähigkeit sein kann, die Darmflora zu verbessern und Sport zu treiben (denn eine gute Durchblutung ist auch wichtig für eine gute Spermiogenese), Handystrahlung zu vermeiden und Übergewicht zu reduzieren (denn übermäßiges Bauchfettgewebe erhöht die Östrogenproduktion und schadet damit dem Testosteronspiegel und kann stille chronische Entzündungen – sogenannte „Silent Inflammations“ – verursachen), als Nahrungsergänzungsmittel Omega-3-Fettsäuren einzunehmen und gegebenenfalls endlich damit aufzuhören zu „kiffen oder andere Drogen einzunehmen. Zu Beginn des Interviews gab es leider ein paar technische Herausforderungen, dafür wird es ab Minute 3:15 aber umso informativer und motivierender:
Ein schlechtes Spermiogramm richtig interpretieren
Mögliche Ursachen für ein schlechtes Spermiogramm Zu niedriger Testosteronspiegel durch Schmerzmittel Schlechte Spermienqualität durch Phthalate
Kathrin Steinke im Interview bei Spätes-Mutterglück.de von Dr. Heidi Gößlinghoff
Schlechtes Spermiogramm durch Stress
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